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BASF mit Stop Loss-Kurs absichern


23.12.2005
Weberbank

Diplom-Volkswirt Dirk Apel, Analyst der Weberbank, empfiehlt bei der Aktie von BASF (ISIN DE0005151005 / WKN 515100) die deutlichen Gewinne mit einem engen Stop Loss-Kurs bei 58,00 Euro abzusichern.

Die Badische Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) gehöre zu den weltweit führenden Unternehmen der chemischen Industrie. Der Konzern beschäftige ca. 90.000 Mitarbeiter und gliedere seine Tätigkeiten in die fünf Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Veredelungsprodukte, Pflanzenschutz/Ernährung sowie Öl/Gas (Exploration und Produktion sowie Erdgashandel). Drei Viertel des Grundkapitals lägen in den Händen institutioneller Investoren. Der Anteil ausländischer Anleger habe im letzten Jahr erstmalig die 50%-Marke übertroffen.

Die Erlöse seien von Januar bis September um gut 12% auf 31 Mrd. Euro geklettert, beim Ergebnis nach Steuern sei ein sattes Plus von 53% auf 2,4 Mrd. Euro gelungen. Als Folge des Verkaufs der Anteile an Basell habe sich das Nettoergebnis um gut die Hälfte auf 2,4 Mrd. Euro verbessert. Allein in Q3 sei der Umsatz um 11% auf 10,36 Mrd. Euro geklettert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen sei um 13% auf 1,33 Mrd. Euro gestiegen. Dabei habe das in der Tochter Wintershall gebündelte Öl- und Gasgeschäft in den ersten neun Monaten für nur 16% der Erlöse gestanden, habe aber fast 40% des Betriebsergebnisses hereingebracht.


Der Umsatz im Bereich E-Commerce sei um 55% auf 6,8 Mrd. Euro gestiegen und habe einen Anteil am Gesamtumsatz von 26% erreicht. Für Forschung & Entwicklung wolle BASF 2006 mehr als eine Mrd. Euro investieren, die Anzahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter solle um mehr als 10% aufgestockt werden.

Neben dem starken Engagement in China sollten die osteuropäischen Transformationsländer eine wachsende Bedeutung erlangen. Dort solle der Umsatz bis 2010 auf zwei Mrd. Euro verdoppelt werden. Vornehmlich in Europa solle daran gearbeitet werden, Produkte und Lösungen für gesamte Branchen, z.B. Bau und Verpackungsindustrie anzubieten.

Die professionelle Konzernführung durch Jürgen Hambrecht sei jüngst mit dem Titel "Manager des Jahres" vom Manager Magazin prämiert worden. Die starke Positionierung in den Kernbereichen Chemie und Öl/Gas, die fortgeschrittene Reorganisation und die solide Finanzsituation mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite würden für den Titel sprechen. Positiv würden sich in den kommenden Monaten auch die schlanke Kostenstruktur, die Bereinigung des Portfolios sowie die Durchsetzung höherer Verkaufspreise niederschlagen. Der Kurs habe nach Erreichen eines neuen Allzeithochs von über 64,00 Euro zuletzt korrigiert, nunmehr aber wieder an Fahrt aufgenommen.

Anlegern seit ihrer Erstempfehlung vor einem Jahr empfehlen die Analysten der Weberbank eine Absicherung der deutlichen Gewinne mit einem engen Stop Loss-Kurs bei 58,00 Euro.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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